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Posaunenchöre entstanden in Deutschland in einer Zeit des Umbruchs, wo es in der evangelischen Kirche um ein neues Verständnis der Glaubenslehre ging (Erweckungsbewegung). Der Ausgang war Mitte des 19. Jahrhunderts im Raum Ostwestfalen. Im Gegensatz zu anderen Musikgruppen (Blaskapellen und Spielmannszüge) wurde die Notation (Notenschreibweise) der Posaunenchorbläser wie eine Partitur aufgebaut, so dass nicht jeder ein extra Notenblatt (Einzelstimme) benötigte. Einfache Choralsätze und leichte Spielstücke in kleinen handlichen Buchformat ermöglichten es den Posaunenchören zu vielen Gelegenheiten flexibel zu agieren. So waren (und sind) zum Beispiel Waldgottesdienste, Geburtstagsständchen und auch Besuche in Krankenhäusern dadurch möglich. |